GÜNSTIGER HEIZEN

Die 10 besten Tipps.

Der Öl- und Gaspreis kennt seit Jahren nur eine Richtung: Aufwärts! Ständig steigen die Preise – und überspitzt könnte man formulieren: Heizen wird langsam zum Luxus! Wenn Sie mit einem intelligent geplanten Kachelofen oder Heizkamin den endlosen Preiserhöhungen entkommen möchten und verstärkt auf Heizen mit Holz setzen, beraten wir Sie gerne. Bis dahin haben wir einige Energiespartipps für Sie vorbereitet: 10 Ratschläge, mit denen Sie Ihre Heizkosten trotz steigender Brennstoffpreise in den Griff bekommen.

1 – Richtige Raumtemperatur
RaumtemperaturenGrundregel: 1 Grad weniger spart 6 Prozent Heizkosten! Mit regelbaren Thermostatventilen an den Heizkörpern können Sie die Temperatur für jeden Raum so anpassen, wie sie von Experten empfohlen wird:

– Wohnzimmer: 20 bis 22 Grad
– Schlafzimmer: 16 bis 18 Grad
– Kinderzimmer: 20 Grad
– Bad: 23 bis 24 Grad
– Unbenutzte Räume: 15 bis 17 Grad

Nachts können Sie die Temperatur jeweils um 5 bis 8 Grad senken. Das spart nochmals bis zu 10 Prozent.

2 – Richtige Luftfeuchtigkeit
Wie wohl Sie sich zuhause fühlen, hängt maßgeblich von der Luftfeuchtigkeit ab. Bei 30 Prozent Luftfeuchtigkeit brauchen die meisten 23 Grad, um sich behaglich zu fühlen – bei 60 Prozent reichen schon 21 Grad. Die Luftfeuchtigkeit können Sie mit einem Hygrometer messen – und bei Bedarf mit Luftbefeuchtern erhöhen. Ideal sind 40 bis 60 Prozent.
3 – Richtiges Lüften
Wie Sie Lüften, beeinflusst Ihre Heizkosten entscheidend. Am meisten sparen Sie durch Stoßlüften: Zweimal am Tag für fünf bis zehn Minuten Fenster und Türen auf! Dabei Heizkörper abdrehen. Wenn Sie dagegen den ganzen Tag bei gekippten Fenstern „Dauerlüften“, kann das Ihre Heizkosten glatt verdoppeln. Sie werfen Ihr Geld dann zum Fenster raus.
4 – Richtiges Heizen
Heizkörper müssen frei stehen, damit sie die Wärme ungehindert abgeben können. Durch Vorhänge, Möbel oder Textilien vor den Heizkörpern können Ihre Heizkosten um bis zu 40 Prozent steigen. Dagegen halten Vorhänge, Jalousien oder Läden vor Fenstern die Wärme im Raum. Sie sollten nachts geschlossen werden – das spart bis zu 15 Prozent. Die Nischen hinter Heizkörpern sollten möglichst dicht sein – das Abdecken mit einer alubeschichteten Folie bringt eine Menge.
5 – Heizkörper entlüften
Wenn es in Ihren Heizkörpern gluckert, ist Luft im System. Das kann bis zu 15 Prozent mehr kosten. Mit einem Entlüftungsschlüssel können Sie Luft ablassen – und sparen.
6 – Richtig dicht
EnergiesparhausDichte Fenster- und Türfugen bringen bis zu 15 Prozent Einsparung. Mit einem Seidenpapier können Sie prüfen, ob Ihre Fenster dicht sind. Papier bei offenem Fenster in den Rahmen halten und Fenster schließen. Wenn Sie das Papier dann noch herausziehen können, verschwenden Sie Energie. Neue Dichtungen oder auch nur das Einstellen der Beschläge schaffen Abhilfe. Für Tür-Unterkanten gibt es Abdichtbürsten.
7 – Regelmäßige Wartung
Der Beginn der Heizperiode ist der richtige Termin für die Heizungswartung. Denn gerade im Sommer wurde der Brenner durch unregelmäßigen Betrieb für die Warmwasserbereitung möglicherweise verschmutzt. Schon ein wenig Ruß und ein schlecht eingestellter Brenner können 5 Prozent Mehrkosten verursachen.
8 – Wärmedämmung verbessern
Alleine durch die Fenster gehen 30 Prozent der Wärme verloren. Diese Verluste können Sie durch Wärmeschutzverglasung drastisch reduzieren. Wenn Ihnen das zu teuer ist, können Sie durch das Aufkleben transparenter Fensterfolien einiges sparen. Auch eine bessere Dämmung von Wand, Dach und Kellerdecke bringt erhebliche Einsparungen.
9 – Heizkessel erneuern
Wenn Ihr Heizkessel älter als 15 Jahre ist, ist er reif für die Rente. Mit modernen Brennwertkesseln, die sogar die Wärme der Abgase nutzen, können Sie bis zu 35 Prozent Heizkosten sparen.
10 – Menschliche Wärme nutzen
Menschliche WärmeUnd der schönste Tipp zum Schluss: Rücken Sie zusammen! Jeder Mensch gibt etwa so viel Wärme an seine Umwelt ab wie eine 100-Watt-Glühbirne. Das tut gut – nicht nur Ihren Heizkosten! 😉